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Die Schiffsversicherung ( P & I–Versicherung )


Diese Seite wird von www.MarCollect.de© zusammengestellt, vor dem Hintergrund der vielen teils schweren Havarien von denen wir immer wieder in Kenntnis gesetzt werden, – aktuell immer hier – wie beispielsweise der Binnen-Tanker MT WALDHOF unterhalb der Loreley auf dem Rhein, oder die Strandung des Baustoff– Küstenfrachters MS NORDLAND 1 auf Borkum.

Obwohl in der Schifffahrt keine gesetzliche Verpflichtung zum Abschluss welcher Versicherung auch immer besteht, ist eine P & I–Versicherung (Protection & Indemnity) für Fahrzeuge, die gewerblich genutzt werden, absolut notwendig. Diese Versicherung bietet Deckung gegen Haftpflichtansprüche beispielsweise im Falle des Todes oder der Körperverletzung von Besatzungsmitgliedern und Dritten, bei Wasserverschmutzung und Ladungsschaden; durch diese Versicherung sind aber auch Kollisionsschäden und Wrackbeseitigungskosten gedeckt, die über den versicherten Wert des Schiffes hinausgehen. Das ist vor allem für Fahrzeuge mit einem relativ niedrigen Versicherungswert wichtig.
Die maximale Deckung im Rahmen der P & I–Versicherung liegt je nach Schiffstyp zwischen 10 Millionen und rund 4 Milliarden Dollar. Ausserdem bietet diese Versicherung unter bestimmten Voraussetzungen eine Vergütung bei finanziellen Verlusten durch Stockungen auf dem Fahrwasser.


Eine der wohl schönstens Flaggen aus dem Bereich P and I–Versicherungen ist sicherlich die der zur Hamburger Versicherungsgruppe Zeller zählende und im Jahre 2000 gegründete HANSEATIC P & I.
Zeller bewirbt dieses Produkt etwa so....
So, wie seinerzeit die Hanse, gewährt heute HANSEATIC P&I einen sicheren Rückhalt, besonders dann, wenn "Wind und See von vorne kommen". Mit finanzieller Stärke, ausgewiesener Expertise und persönlichem Einsatz stehen wir von HANSEATIC P&I bereit, wann und wo immer Sie uns brauchen.
HANSEATIC P&I ist eine regionale, qualitätsorientierte Alternative für Feeder– und Küstentonnage, Fluss– und See–Schiffe, Hafen–, Klein–Fahrzeuge und Traditionsschiffe. HANSEATIC P&I bietet dabei den klassischen P&I-Deckungsschutz, und zwar gegen Festprämie.
Flaggen mit Hammer und Schlägel...

Entstanden ist die P & I– Versicherung im 19. Jahrhundert in England. Zunächst durften aufgrund gesetzlicher Vorgaben nur zwei Gesellschaften Seeversicherungen anbieten : die Royal Exchange Assurance und die London Assurance.
1824 fiel das Monopol, so dass sich nun auch weitere bestehende und neu gegründete Gesellschaften mit der Seeversicherung befassen konnten. Als die Gefahr grösser wurde, dass die Schäden nicht mehr durch die Kasko–Versicherung abgedeckt wurden, entstanden 1855 die ersten " P & I–Clubs ".
Die Entwicklung der P&I–Versicherung in Deutschkand entwickelte sicherst ein Jahrhundert später, mit der Entwicklung eines P&I–Clubs in Form eines "Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit" Zuvor suchten die deutschen Reeder Versicherungsschutz indem sie den englischen Clubs beitraten.

Flaggen mit Hammer und Schlägel...
Eine weitere optisch ins Auge fallende Flagge hatte der bekannte P&I–Club TRAMPFAHRT Betriebs– Risiko–Versicherung für Seefrachtschiffe a.G. die am 28. Januar 1959 in Hamburg gegründet wurde. TRAMPFAHRT war damals die einzige deutsche Gegenseitigkeits–Versicherung, die nach dem Muster der englischen P&I–Clubs arbeitet. Der Grund zur Schaffung einer "gegenseitigen Hilfskasse gegen Streikschäden" waren die zahlreichen und z. T. lang andauernden Streiks in den Jahren 1954/1955.
Mitte der 80er Jahre hatte man noch 560 Schiffe im Versicherungsbestand.
Bis 2001 war der Versicherungsverlauf aber so schlecht geworden, dass TRAMPFAHRT mit dem in Drochtersen ansässigen "Niederelbe Versicherungsverein a.G." zur ANTRA Niederelbe–Trampfahrt– Versicherungs AG fusionieren musste, der aber auch kein langes Leben beschieden war → 2003 musste die ANTRA den Weg zum Insolvenzgericht gehen.

In der heutigen Zeit ist die P&I–Versicherung nicht mehr wegzudenken. Die Haftungsschäden aus dem Betrieb eines Seeschiffes sind gewaltig und nehmen durch verschärfte Gesetzgebung und Rechtsprechung immer mehr zu. Darüberhinaus stimmen die Schiffsfinanzierer nur noch zu, wenn die Risiken über eine P&I–Versicheurng gedeckt werden.
Die Versicherungsstruktur der P&I–versicherung ist aus den Erfahrungender alten Seekasko-Versicherung entstanden. Zusätzlich zu den Risiken der Kaskoversicherung deckt sie auch die Risiken der Haftpflicht– und der Transportversicherung ab. Die Deckungstatbestände sind in der Police aufzuzählen. Geschiet dieses nicht, dann sie die nicht erwähnten Risiken nicht gedeckt.
Wichtig zu policieren sind z. B. die Kollisionshaftung u. a. auch für Personen– und Umweltschäden. Auch die Deckung für Ladungsschäden und Ladungsverluste ist zu beantragen ebenso, wie wichtigerweise eine Eindeckung der Wrackrisiken, der Ölverschmutzungsschäden, auch Straf– und Bussgelder sollten abgedeckt werden, beispielsweise für Zollvergehen und Schmuggel (durch Besatzungsmitglieder/
Die eine Versicherung suchenden Schiffseigner treten nicht direkt mit den P&I–Clubs in Verbindung, sie bedienen sich in der Regel der bekannten Versicherungs–Makler und –Agenten.
Einer aus der grossen Zahl dieser Versicherungsmakler ist die in Hamburg ansässige und bereits im Jahre 1870 gegründete Firma Georg Duncker – einer der führenden Versicherungsmakler für Schiffahrt und Logistik.
Bereits im Jahre 1804 hatte beispielsweise Georg Dunckers Großvater die dritte Hamburger Versicherungsgesellschaft gegründet, aus der später die Nord–Deutsche Versicherungsgesellschaft AG hervorgehen sollte.
Im März 2000 gründete Duncker auf Grund der stetig wachsenden Anzahl von Kundenbeziehungen in Irland und Großbritannien – speziell für den Fischerei–Sektor – die Georg Duncker (UK) Insurance Services Ltd.

Die Bedeutung der P&I–Versicherung ist bereits sehr groß, wird aber aufgrund ständig steigender Haftungserweiterung noch zunehmen. Der gegenwärtige Markt ist zu 90 – 95 % zwischen dreizehn etablierten P&I–Clubs aufgeteilt. Das Prämienvolumen liegt derzeit bei 1,7 bis 2,2 Mrd. US–Dollar.
Ein weiteres alteingesesssenes Unternehmen ist der Versicherungsmakler Carl Rehder in Seevetal.
Am 29. Juli 1920 gründete Carl Rehder, einer der drei Söhne des Hamburger Schiffsmaklers und Reeders Carsten Rehder dieses Versicherungs–Makler–Geschäft. Als Hausflagge wurde die Flagge der väterlichen Unternehmung übernommen.
Am 17. August 1966 stirbt Carl Rehder und sein Sohn Dirk tritt die Nachfolge an. Ab diesem Moment dürfte die hier gezeigte Flagge als Kontorflagge kreiert worden sein.
1984 verkauft Dirk Rehder das Unternehmen an langjährige, verdiente Mitarbeiter.
2005 wird JMS Joint Marine Service GmbH als Tochterfirma gegründet.

Ein stetes Wachstum des P & I-Marktes ist vorprogrammiert, sei es durch das Wachstum des Welthandels, das sich im Bereich von 6 bis 8 % jährlich bewegt, zusätzliche Risiken sind zu versichern – die Schiffe werden immer größer, folglich die Werte von Schiff und Ladung høher, der Bereich Kreuzfahrt ist ein Wachstumsmarkt, Erschließung neuer Schiffahrtsrouten, wie die Nordwest– und die Nordost–Passage um Alaska bzw. Sibirien herum, aber auch steigend Anspruchsbewusstsein und wechsende Verfolgungsbereitschaft.....
Abgesehen von den beschriebenen P&I–Clubs und den gezeigten Flaggen von Clubs, Versicherern und Maklern, gab es aber auch zu früher Zeit bereits in der Binnenfahrt vergleichbares.
1890 schlossen sich mehrere hundert Partikuliere ( Einschiff–Unternehmen bei denen der Besitzer auch der Schiffsführer war) zusammen und gründeten in Mannheim dem Particulier–Schifferverband "Jus et Justitia"
Nur 4 Jahre später, 1894, gründeten die Mitglieder zur Absicherung ihrer nicht gerade auf Rosen gebetteten Betriebe, die »Fluß–Kaskoversicher– ung auf Gegenseitigkeit der Partikulierschiffer "Jus et Justitia"«. Diese Versicherung deckte seinerzeit alle damals bekannten Risiken ab. Vermutlich wurde in späteren Jahren auch auf Rückversicherer Rückgriff genommen.
Bereits 1920 verlegte man den Sitz in die Binnenschiffahrts–Metropole Ruhrort bei Duisburg.
Dem Grunde nach ist diese Verwsicherungs–Seite eine Versuchsseite und kann fortgesetzt werden......



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