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Tischflaggen-Specials
Kleine Besonderheiten (aus Sicht von www.MarCollect.de©) - Einzelstücke und Sachgebiete.

Some table flags specialties from companies or groups of companies.

Nicht nur die See-Schiffahrt ist, wie an anderer Stelle gesagt, ein sehr komplexes Thema, nein, jedes Gebiet ist in sich als komplex anzusehen - gleich ob wir auch die Binnen-Schiffahrt oder den Schiffbau nehmen, es sind in sich komplette Themenbereiche.

Auf dieser Seite sollen Besonderheiten aus allen Einzelgebeiten dargestellt werden, um die Seiten der jeweils eigenständigen Gebiets-Seiten für Einzeldarstellungen frei zu halten.




Es sind mittlerweile so viele Flaggen zum Thema Hapag-Lloyd zusammen gekommen, dass es schon angezeigt erscheint, diese einmal umfangreich darzustellen.
Hapag-Lloyd ist ja bekanntlich im Jahre 1970 durch Fusion der deutschen Traditions-Reedereien NDL - Norddeutscher Lloyd ( Bremen ) und HAPAG - kurz : Hamburg Amerika Linie oder exakt : Hamburg Amerikanische Packetfahrt Aktiengesellschaft ( Hamburg ) entstanden.
So sehen wir auf dieser Abbildung zunächst im Hintergrund links die Flagge des NDL und im Hintergrund rechts die Flagge der HAPAG. ( Im Vordergrund links dazu das niederländische Pendant im typisch niederländischen Tischflaggenmass 15 x 10 cm.). Mittig sehen wir dann zwei unterschiedliche Versionen der Hapag-Lloyd-Flaggen, die bekannte mit den blau/orange Streifen im Liek und eine weniger bekannte Version mit den blau/orange Steifen oben und unten im Tuch. Die erstgenannte kam ab 1982 zur Anwendig, da bis dahin die das NDL-Logo als Flagge und die Hapag-Farben als Schornsteinmarkierung verwendet wurden. Erst dann wurde aus H - wie Hapag und L - wie Lloyd eine eigene Flagge kreiert.
Mit Gründung der HAPAG-LLOYD Containerlinie GmbH wurde für diese die orange Flagge mit dem blauen Liekstreifen geschaffen. Die alte Flagge blieb die Hausflagge der Obergesellschaft Hapag-Lloyd Aktiengesellschaft. Die Flagge der HL-Containerline wird im Jahre 1999 alleinige Compagnie-Flagge von Hapag-Lloyd - die weisse mit den Streifen im Liek ist Geschichte.
Wir sehen auf dem Bild ferner links die Flagge der Hanseatic Tours, die im Jahre 1997 durch Hapag-Lloyd erworben wurde.
Neben der Seefahrt betrieb Hapag-Lloyd lange Jahre zwei Schleppschiffahrts-Unternehmen. Einerseits das bereits im Jahre 1837 gegründete Unternehmen Lütgens & Reimers, das bei Fusion von der Hapag eingebacht wurde und andererseits die Hapag-Lloyd Transport & Service GmbH, die beim NDL vor der Fusion nicht als eigenständiges Unternehmen, sondern lediglich als Abteilung geführt wurde. ( Rechts die TS Flagge, die geschaffen wurde, um Transport & Service besser aus dem Konzern ausgliedern zu können. )
Beide Schleppunternehmen wurden im Jahre 1994 abgestossen und an die URAG bzw. Bugsier abgegeben.
Ganz exakt in die Einzelheiten zu gehen würde den Rahmen dieser Seite sprengen........





"Flaggenensemble" der CP-Ships Tischflaggenensemble der CP-Ships

Eigentlich ist die Sammlung www.MarCollect.de © eine Sammlung, die sich auf deutsche Tischflaggen konzentrieren will. Dennoch lässt es sich bei der Verfolgung einer Unternehmensgeschichte nicht vermeiden, auch die eine oder andere Flagge aus fremden Ländern in die Sammlung aufzunehmen.
Im gezeigten Falle handelt es sich um das Tischflaggen-Ensemble der Canadisch/Britischen CP-Ships, die - zunächst durch eine ganze Anzahl von Fusionen enorm gewachsen - Ende Dezember 2005 von der HAPAG-LLOYD AG übernommen wurde.

CP-Ships hat alle übernommenen Reedereien z. B. CAST, LYKES, TMM IVARAN u.v.a.m. unter ihren im Markt eingeführten Namen arbeiten lassen.

Die Geschäftspolitik von Hapag-Lloyd sah da etwas anders aus. Mit deutscher Gründlichkeit begann man bereits nach vier Wochen die ersten schwimmenden Einheiten der übernommennen Gruppe umzubenennen......... - meist in der Weise, daß man dem bei Übernahme gefahrenen Namen das für Hapag-Lloyd typische " EXPRESS " beifügte.







TS HANSEATIC der Hamburg-Atlantik-Linie - noch heute eine Legende......

Aus einer Reihe vorhandener Exponate, u. a. auch einer Kopie des Fernsehfilms zur Schleppreise der HANSETIC-Hulk am Haken der beiden BUGSIER-Schlepper PACIFIC und ATLANTIC von New-York nach Hamburg, ist hier ein kleines Special zusammengestellt.

Links eine Original-Tischflagge der HAL zusammen mit einer kleinen Sonderflagge. Rechts als Pendant, die Tischflagge der HANSEATIC TOURS-Reisedienst GmbH. Dieses Unternehmen wurde 1973 von Kapt. Dirk Moldenhauer, einem ehemaligen HANSEATIC-Kapitän gegründet und übernahm die freigewordene HAL-Flagge, allerdings im kleineren Format 19x15 cm gegenüber dem Original, das 25x 15cm Standardmaß aufwies. (Das Unternehmen wurde nach div. Problemen von Hapag-Lloyd übernommen.)







Das Flaggen-Ensemble des Hafens von
New York / New Jersey
Die Flaggen des Hafens von New York / New Jersey


Analog der Begründung zum ersten Special dieser Seite, ist auch dieses New Yorker Flaggenensemble in einem Zusammenhang zu sehen, nämlich zu der Geschichte des legendären TS HANSEATIC - vergl. vorherige Darstellung.

Es war am 7. September 1966 als TS HANSEATC nur drei Stunden vor dem geplanten Auslaufen ostgehend Richtung Hamburg an der Pier 84 am Hudson River mitten im New Yorker Hafen in Brand geriet und zum Totalschaden wurde.

Dieses offizielle Flaggen-Ensemble der Port Authority of NY & NJ zeigt zentral das Sternenbanner.

Im Vordergrund zu sehen ist die gelbe Flagge des Bundesstaates New Jersey, rechts dahinter, die blaue Flagge des Bundesstaates New York.

Auf der linken Seite schließlich, die Kombinationsflagge aus beiden Staatsflaggen, als offizielle Flagge der Port-Authority of New York and New Jersey.







www.MarCollect.de © schätzt sich auch glücklich ein sehr schönes Special aus Tischflaggen der Reederei Hamburg-Süd präsentieren zu können, wie es wohl nur sehr selten zu sehen sein wird.

Zu sehen sind auf diesem neuen Foto :
vorn : die Flaggen der "Mütter" HASüd und Rud. Aug. Oetker
hinten erhöht : die Flagge der ATLAS Levante-Linie und der Deutsche Levante Linie, mittig dazwischen die Flagge der ruhenden Deutsche Nahost-Linien DNOL
Mitte zentral : die Flagge der HHB Hanseatische Hafen-Betriebs GmbH
Mitte links : die Flagge der Atlas Livestock Carriers GmbH
Mitte rechts : Flagge der NZEL - NEW-ZEELAND-EUROPA-Linie.

Die sieben rot-weißen Flaggen stehen reglär auf einem siebener-Igel im Arbeitszimmer. Sie wurden lediglich für dieses Foto auf Einzelständer gestellt, da sie auf dem Igel für eine schöne Aufnahme zu dicht beieinander hängen....
....und immer wieder begeht man Fehler....eigentlich gehört nämlich in dieses Ensemble auch noch die Flagge der HANSEATISCHE HOCHSEEFISCHEREI AG, Bremerhaven, die auch eine OETKER-Tochter gewesen ist....

Bei der nächten Photo-Session wird auch diese Flagge noch eingebaut werden....






Nachfolgend eine Aussage zu den unterschiedlichen Flaggengrößen in Europa, anhand zweier Tischflaggen der ehemaligen HAPAG, der Hamburg-Amerikanische Packetfahrt Actien-Gesellschaft.......


deutsche + niederl. Flagge der "HAPAG"  deutsche und niederländische HAPAG-Flagge im Vergleich
In den Niederlanden <links ein Vergleich der "niederländischen" mit der "deutschen" HAPAG-Flagge> , sind die Maße - wie auch im englischen Sprachraum - in der Regel wesentlich kleiner, nämlich 15,5 x 9,5 cm an 30 cm hohen Holzstöcken mit kleinen Nägeln.

Abweichend davon, gibt es allerdings in allen Ländern auch so genannte "Über- und Unterformate" wie es sie bei der deutschen Schlüssel-Reederei und bei BERTRAM Rickmers aber auch bei der Schichau-Unterweser AG und dem Makler Oskar Ott, Amsinck & Hell Nachf., Ets. WORMS, Paris, Hunday Merchand Marine und einigen weiteren Unternehmen auch eine zeitlang gab - und auch noch gibt....., Flaggen mit denAbmessungen 30 x 20 cm auf entsprechend höheren Flaggenstöcken.

Die Skandinavier, um das abschließend zu erwähnen, gehen vielfach eigene Wege. 18,5 x 13,5 cm sind, wie ich immer sage, skandinavisches Maß. Als Ständer verwendet der Sklandinavier sehr oft schöne und hochwertige Marmorfüße, quadratisch und meist 7 x 7 oder 8 x 8 cm mit Metallstange.

Hoffen wir, daß man uns unser schönes Hobby läßt und daß auch in den Schiffahrts- und Speditions-Büros wie auch in den Versandbüros weiterhin " die bunten Fähnchen " weiterhin flattern dürfen......






HURTIGRUTEN-Special Flaggen der Hurtigruten-Gesellschaften

Lange gesucht und doch gefunden - die links abgebildete und wie ich meine wunderschöne Tischflagge des Hurtigruten-Partners TROMS FUELKES DAMPSCIBSSELSKAP, Tromsoe.
Im Tausch mit einem Partner noch hinzu bekommen, die Tischflagge des zweiten Hurtigruten-Partners, Ofotens Dampskip AS, Narvik.

Im März 2006 fusionierten die beiden letzten Reedereien im " Norwegischen Postdienst ". Das Unternehmen heißt nun auch offiziell HURTIGRUTEN ASA. Auch hierzu konnte die Flagge in die Sammlung geholt werden.

Auch eine Polar-Taufurkunde der "neuen" HURTIGRUTEN ASA konnte bereits aufgenommen werden. Sie wurde direkt vom Täufling - der eigenen Tochter - der Sammlung hinzugefügt.
Im Jahre 2009 diese "schönste Seereise der Welt" = O-Ton Hurtigruten - selbst erlebt, existiert nun auch eine Urkunde auf den eigenen Namen, verdient mit einer Suppenkelle voller Eiswasser- und Eiswürfeln in den Kragen und den Nacken herunter.......brrrr - aber erfrischend.

So kam wiederum ein ansprechendes Ensemble zusammen, das sich auf einer Teekiste aus Cylon in der Zimmerecke sehr gut darstellen läßt
www.MarCollect.de© hat vor einiger Zeit für sich entschieden, sich mit der Sammlung auf deutsche Unternehmen festzulegen. Ausnahme sollen solche außerdeutsche Flaggen sein, die in einem Verhältnis zu deutschen Unternehmen stehen, oder aber Meilensteine der Schiffahrt verkörpern, wie etwa die schweizerische Rheinschiffahrt.
Eine solche Ausnahme sollen die Hurtigruten machen, die, hervorgegangen aus der NSA (Norwegische Schiffahrts- Agentur), in Hamburg mit einer eigenständigen HURTIGRUTEN GmbH vertreten sind.

Nur mit großem Glück konnte die HURTIGRUTEN-Ecke so extrem ausgebaut werden....es stehen dort aktuell die folgenden Flaggen : 100 Jahre Hurtigruten von 1993, alte Hurtigruten-Flagge, aktuelle Hurtigruten-Flagge, letzte (vor der letzten Fusionswelle) Hurtigruten_Reedereien - OVDS - Ofotens .... - TFDS - Troms Fylkens......, sowie die Flaggen der Altgesellschaften VDS - Versteraalske-, NFS - Nordenfjeldske- und BDS Bergense Dampskibsselskab.....

Eine schöne, bunte Flaggenecke, von der man sich so schnell nicht trennen mag......

Zur deutschen Seite von HURTIGRUTEN - der schönsten Seereise der Welt - klicken Sie hier : www.HURTIGRUTEN.de




Seit Beginn der Industrialisierung – Kohle–Bergbau / Eisenverhüttung – in Deutschland ( 1750//1800 ) bis zum Beginn des Informationszeitalters ( 1970/1980 ) waren es die Gründerväter – August Thyssen, Franz Haniel, Hugo Stinnes u. A. – die große Reedereien gründeten um auf den Flüssen vornehmlich Kohle, aber auch Erze und Eisenerzeugnisse zu befördern. Einige der Unternehmen bauten ihre Schiffe auf eigenen Werften. Auch in der Seeschiffahrt engagierten sich die Ruhrbosse um ihre Werke zu ver– und zu entsorgen. Hier einige Beispiele — von links nach rechts :
Hugo Stinnes » betrieb Binnen– und Seeschiff–Reedereien unter eigenem Namen und über Zukäufe auch unter anderen Namen.
VEBA » Die staatlich VEBA übernahm u. a. 1965 95 % der Stinnes–Aktien und damit das Eigentum an der RHENUS, der WTAG, den STINNES–Binnen + See–Reedereien. In den 1990er Jahren kam über Fusionen auch Raab–Karcher hinzu, später sogar die große Schenker–Gruppe, die in ihren österreichischen Gründungsjahren auch eigene Seeschiffe in Fahrt hatte....
August Thyssen » kam erst später über die Fusion mit den Vg. Stahlwerke/ "Rheinstahl" zu solchen Unternehmen wie Joseph Schürmann und Haeger & Schmidt und damit zu eigenem Schiffsraum....
Franz Haniel » war um 1795 einer der ersten großen Reeder auf Rhein und Ruhr, besaß Werften und kaufte sich sehr früh in die OPDR ein ( 1882 bis 1995 ). Erst 2000 zog man sich aus der Binnenschiffahrt zurück.
Peter Klöckner » gründete 1921 die Klöckner Reederei und Kohlenhandel GmbH und 1952 übernahm Klöckner & Co. die Kölner Reederei GmbH .
ThyssenKrupp » kam durch Fusion im Jahre 1999 zustande. Bereits ab 1981 wurden Gespräche über einen Zusammenschluß beider Unternehmen geführt. Mehr als Teil–Zusammenarbeit kam aber zunächst nicht zustande. ThyssenKrupp betreiben mit der Reederei VEERHAVEN als einziger deutscher Montan–Konzern eine eigene Flotte von großen Schubschiffen, die zwischen den Werken in Duisburg und Rotterdam vv, Hüttenkohle und Erze zu– und Stahlerzeugnisse abfahren.
RHEINSTAHL » wurde 1872 in Duisburg gegründet und kam 1922 durch Übernahme der Arenbergsche AG für Bergbau und Hüttenbetrieb in den Besitz der Reederei Adolph Schürmann. 1973/76 wurde die RHEINSTAHL AG mit der August Thyssen Hütte verschmolzen.
Fried. Krupp AG » wurde 1811 gegründet. 1875 gründete Krupp eine eigene Binnenschiffs– Reederei ( Stachelhaus & Buchloh ) die aber erst 1957 den Namen KRUPP–Binnenschiffahrt bekam. 1999 wurde die Krupp–Binnenschiffahrt an HANIEL verkauft. Bereits in Jahre 1873 gründete Krupp die Krupp–Seeschiffahrt in Hamburg mit Agentur bei New York. 2001 zog Krupp sich aus der Seeschiffahrt zurück und verkaufte an die US–Firma Richard Neu, einem emigrierten Deutschen jüdischen Glaubens.
MANNESMANN » 1952 wurde durch Übernahme der Firma Hansen & Neuerburg und Umfirmierung deren Reederei in MANNESMANN–Reederei eine eigene Reederei gegründet. 1991 verkaufte Mannesmann die Reederei an die Krupp–Binnenschiffahrt.
PREUSSAG AG » wurde 1923 gegründet. Nach Ende WK II kam die PREUSSAG in Staatsbesitz und damit unter das Dach der VEBA. Erst 1961 allerdings stieg man in die Logistik und Schiffahrt ein und übernahm die VTG Vereinigte Tanklager und Transportmittel AG. 1989 kam es zur Übernahme der Salzgitter AG und zur Verschmelzung dieser auf die PREUSSAG.
SALZGITTER AG » basierte auf der AG Ilseder Hütte, die 1858 gegründet wurde. 1937 ging die Ilseder Hütte in der "Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten Hermann Göring" auf und bekam deren Logo als Firmenzeichen. ( man sprach hinter vorgehaltener Hand davon, es handele sich bei der Abbildung um die Siegelring Hermann Görings ) Zum Einflussbreich gehörten u. a. auch die "Reichswerke AG für Binnenschiffahrt" in Mannheim, der rund 10 große Binnenreedereien aus dem südd. Raum untergeordnet waren, sowie die "Reichswerke AG für Binnenschiffahrt" mit Sitz in Godesberg,der 4 weitere Binnenreedereien aus dem west.– u. nordd. Raum zugeordnet waren. Nach 1945 wurde der Name SALZGITTER AG eingeführt, die das Logo der "Reichswerke" weiterführte. 1989 wurde die Salzgitter AG auf die Preussag verschmolzen. ( die heutige Salzgitterstahl AG ist eine Neugründung / Ausgründung aus der PREUSSAG (1989), als diese sich auf den Tourismus konzentrieren wollte und sich in TUI umbenannte.)





Flaggen der ostfriesischen Inselreedereien Die Flaggen der ostfriesischen Inselreedereien

Endlich sind die Flaggen der Insel- bzw. Küsten-Fahrtgast-Reedereien komplett !

Als Geschenk eines aufgeschlossenen Vexillologen kam die viele Jahre lang gesuchte Flagge der BALTRUM-Linie nun doch noch zur Sammlung und schloss die unübersehbare Lücke. Über gut drei Jahre hatte ich diese Flagge sozusagen " mit der Brechstange " gesucht. Ich habe die Reederei genervt, ich habe die Sammler abgeklopft, ich habe die Hauswerft kontaktet, ich habe Schiffsbesatzungen und sogar ein Hafenamt kontaktet...alles erolglos.

Nun bin ich also doch noch in die Lage versetzt worden, hier die ostfriesischen Inselreedereien in ihrer Gänze zu präsentieren - von vorn nach hinten :
1. Reihe : Drei Versionen der BORKUM-Linie / AG Ems und dazu eine alte und eine aktuelle der ebenfalls der AG Ems zuzuordnenden Borkumlijn.
2. Reihe : Die Reedereien von Norderney bis Wangerooge - AG Norden-Frisia, Baltrum-Linie, Spiekeroog-Linie, Langeoog-Linie und für Wangerooge die beiden Partner Deutsche Bahn AG / Warrings-Reederei.






Bei dieser Gelegenheit, wo die Flaggen der Ostfriesischen Insel- oder Fahrgast-Reeder gezeigt werden, sollten zur Abrundung auch einmal die Flaggen in Nordfriesland tätigen -in die Halligwelt und nach Helgoland fahrenden- Reeder präsentiert werden.

Zu sehen die Flaggen der ADLER-Schiffe von KURT Paulsen, Nordstrand und SVEN Paulsen Westerland, als typische Halligfahrer, die Flaggen von Cassen Eils der die Linie Büsum - Helgoland bedient und der Förde-Reederei die im Sylt-Verkehr engagiert ist (beide in der Druckversion der 70er/80er Jahre.), die Flagge von Warrings aus Harlesiel (ehemals ab Bremerhaven und Wilhelmshaven nach Helgoland), der Bundesbahn (sporadisch mit Warrings-Schiffen (bareboad-gechartert) ab Wangerooge nach Helgoland).
Ferner sehen wir die Flaggen von Kurt Rahder, Büsum und der W.D.R. - Wyker Dampschiffs Reederei von der Insel Föhr, die beide sowohl die einzige deutsche Hochsee-Insel - Helgoland - anfahren, wie auch " Fahrten in See " und die Halligwelt durchführen.
Ganz besonders schön ist es, daß auch die Flagge der "kleinen" N.P.D.R. - Neue Pellwormer Dampfschiffahrts Ges.m.b.H. von der Insel Pellworm den Weg in die Sammlung fand und damit das Bild abrundete.Diese regionale Reederei ist der Inselversorger der drittgrößten nordfriesischen Insel.

Schließlich wird auch noch einmal die Flagge der A.G. Norden Frisia von Norderney zu sehen.
Diese betreibt, heute muss ich sagen "betrieb" zusammen mit Partnern, wie der W.D.R., den im Volksmund Cola-Dose genannten, roten CAT No. 1. Dieser Wasserbus hatte einen sehr dichten Fahrplan - ab Norderney, ab Hooksiel, ab Wilhelmshaven u. a. nach Helgoland, nach Sylt u. a. - und ersetzt so mehrere konventionelle Bäderschiffe. Sinkende Passagierzahlen und steigende Kosten machten das Schiff auf der Route unrentabel.

...und zu sehen ist auch die Flagge der Reederei Seetouristik, Flensburg - die zwischenzeitlich mit der Förde-Reederei fusionierte (Nun F.R.S.). Sie betreibt, auch hier muss ich sagen "betrieb" mit der Wappen von Hamburg den Sommerdienst von (Hamburg) Cuxhaven nach Helgoland.
Ab Saison 2007 steht die "Wappen" zum Verkauf. Die Linie Cuxhaven-Helgoland wird mit der von Cassen Eils gecharterten ATLANTIS betrieben und ab Bremerhaven wird die von Sven Paulsen gecharterte ADLER NORDICA (ex Pidder Lyng) eingesetzt.





Hamburger Hafen + Logistik AG (ab 2005) Flagge der Hamburger Hafen und Logistik AG ab 2005

1885 Am 7. März hatten der Hamburger Senat, Kaufleute und die Norddeutsche Bank die Hamburger Freihafen–Lagerhaus–Gesellschaft (HFLG) gegründet.
1888 Am 29. Oktober kam Kaiser Wilhelm II höchstpersönlich. Rechtzeitig zum Zollanschluss ans Deutsche Reich weihte er mit kräftigen Hammerschlägen auf den Schlussstein den ersten Bauabschnitt der neuen Hamburger Speicherstadt ein: "Zur Ehre Gottes, zum Besten des Reichs, zu Hamburgs Wohl!"
1912 Das gewaltige Gebäudeensemble im neogotischen Stil, gebaut aus Milliarden von roten Backsteinen, gegründet auf 3,5 Millionen Eichenpfählen, auf einer Fläche von insgesamt 630.000 Quadratmetern war baulich abgeschlossen. Das damals weltweit modernste Logistikzentrum lag in direkter Nachbarschaft zu modernen Kaianlagen und verfügte über optimale Transportwege ins Hinterland. Schnell erwies sich die Speicherstadt als eine von drei Säulen der erfolgreichen neuen Hamburger Hafenkonzeption.
1914 Vor dem Ersten Weltkrieg erlebte die Weltwirtschaft einen kräftigen Globalisierungsschub – mit der Drehscheibe Hamburg als wichtigstem Kontinentalhafen Europas. Die HFLG gestaltete dieses Wachstum mit und profitierte davon. Sie erwirtschaftete von Anfang an Überschüsse, während die staatliche Kaiverwaltung zu dieser Zeit hohe Verluste schrieb. Sie organisierte den damals neuartigen Kaibetrieb am Sandtorhafen. Dort war die erste Anlage entstanden, an der Überseeschiffe ihre Waren direkt an der Kaimauer umschlagen konnten. Zuvor wurden die Schiffe inmitten der Elbe "auf ReedeŎ mit Waren be– und entladen. Die Kaischuppen am Sandtorhafen verfügten über Krananlagen und – absolut neu – Gleisanschlüsse direkt vor der Tür.
1935 Es kam zur Zusammenlegung von HFLG und Kaiverwaltung und damit zur Integration der zweiten Säule des heutigen HHLA Konzerns: dem Umschlag.
1939 Ab diesem Jahr nannte sich die neue Gesellschaft Hamburger Hafen– und Lagerhaus– Aktiengesellschaft (HHLAƛ.
1952 Nach dem Zweiten Weltkrieg genügten die gewaltigen Lagerhäuser der Speicherstadt dem Betrieb mit neuer Förder– und Hebetechnik nicht mehr. Beim Bau des Kaischuppens 58 berücksichtigte die HHLA als eines der ersten deutschen Hafenunternehmen bereits die Anforderungen der in den USA entwickelten Gabelstapler. Ihr Einsatz löste die schwere Handarbeit mit der Sackkarre ab und trieb die Standardisierung im Güterverkehr voran.
1965 Eine erste Containerbrücke wird am Burchard-Kai (später CTB) aufgestellt.
1967 Hamburg setze sich mit dem Umschlag von 950.000 Tonnen frischer Früchte an die Spitze der Fruchtimporthäfen Europas. Für die HHLA war das damals ein Viertel ihres Gesamtumschlags.
Unauffällig begann im gleichen Jahr eine stille Revolution: der Umschlag von Stückgütern in genormten Stahlboxen. Am heutigen HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB)wurde der erste Seecontainer im Hamburger Hafen über die Kaikante gehievt.
1968 Schnell erkannte die HHLA das Potenzial dieser Umschlagmethode und schaffte spezielle Containerbrücken an. Mit ihnen fertigte der Burchardkai (CTB) in diesem Jahr das erste Vollcontainerschiff ab. Die Automatisierung des Containerumschlags begann ihren Siegeszug.
1971 Die HHLA trat wirtschaftlich selbstständig in den freien Wettbewerb.
1975 Nun wurde die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) für ein interaktives Dialogsystem eingeführt.
1984 Datenfunksysteme perfektionierten das Aufstellen der Container auf dem Terminal.
1986 Gründung der HCCR Hamburger Container– und Chassis–Reparatur –Gesellschaft mbH.
1995 Jetzt setzte der Burchardkai als erster Containerterminal der Welt Satellitendaten zur genauen Positionierung der Container im Lager ein.
1996 Die HHLA erwirbt den Container Terminal am Tollerort.(später als CTT bezeichnet)
2002 Schließlich nahm die HHLA in Altenwerder den Container Terminal Altenwerder (CTA) in Betrieb, der mit seinem hohen Automatisierungsgrad weltweit als "State of the art" gilt.
2003 Die HHLA schaffte mit der Einführung einer neuen Konzernstruktur und der Konzentration auf die Segmente Container, Intermodal, Logistik und Immobilien die Voraussetzungen für eine neue Epoche des Unternehmenswachstums.
2005 Der Konzern trägt das neue Selbstbewusstsein auch im neuen Namen: Hamburger Hafen und Logistik AG. Auch in Zukunft wird sie ihrem bald 125 Jahre alten Leitgedanken treu bleiben: stets innovative Lösungen für logistische Prozesse zu entwickeln und dabei die neuesten Technologien einzusetzen.
2007 Das Unternehmen geht an die Börse. Die HHLA–Aktie wird seit dem 2. November in Frankfurt und Hamburg gehandelt.
2010 Am 7. März begeht die HHLA Jubiläum ihre 125jährigen Bestehens.
Gleichzeitig werden auf dem Burchardkai (CTB) wichtige Meilensteine des Investitionsprogramms in Betrieb genommen: Eine neue Generation Containerbrücken im Verbund mit dem neuen Blocklagersystem erhöht die Leistungsfäigkeit der Anlage für die Abfertigung von Großschiffen erheblich.



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