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Tischflaggen-Specials
Kleine Besonderheiten (aus Sicht von www.MarCollect.de©) - Einzelstücke und Sachgebiete.

Some table flags specialties from companies or groups of companies.

Nicht nur die See-Schiffahrt ist, wie an anderer Stelle gesagt, ein sehr komplexes Thema, nein, jedes Gebiet ist in sich als komplex anzusehen - gleich ob wir auch die Binnen-Schiffahrt oder den Schiffbau nehmen, es sind in sich komplette Themenbereiche. So sollen auf dieser Seite Besonderheiten aus allen Einzelgebeiten dargestellt werden, um die Seiten der jeweils eigenständigen Gebiets-Seiten für Einzeldarstellungen frei zu halten.





deutsche + niederl. Flagge der "HAPAG"  deutsche und niederländische HAPAG-Flagge im Vergleich
Nachfolgend eine Aussage zu den unterschiedlichen Flaggengrößen in Europa, anhand zweier Tischflaggen der ehemaligen HAPAG, der Hamburg-Amerikanische Packetfahrt Actien-Gesellschaft....... In den Niederlanden <links ein Vergleich der "niederländischen" mit der "deutschen" HAPAG-Flagge> , sind die Maße - wie auch im englischen Sprachraum - in der Regel wesentlich kleiner, nämlich 15,5 x 9,5 cm an 30 cm hohen Holzstöcken mit kleinen Nägeln.

Abweichend davon, gibt es allerdings in allen Ländern auch so genannte "Über- und Unterformate" wie es sie bei der deutschen Schlüssel-Reederei und bei BERTRAM Rickmers aber auch bei der Schichau-Unterweser AG und dem Makler Oskar Ott, Amsinck & Hell Nachf., Ets. WORMS, Paris, Hunday Merchand Marine und einigen weiteren Unternehmen auch eine zeitlang gab - und auch noch gibt....., Flaggen mit denAbmessungen 30 x 20 cm auf entsprechend höheren Flaggenstöcken.

Die Skandinavier, um das abschließend zu erwähnen, gehen vielfach eigene Wege. 18,5 x 13,5 cm sind, wie ich immer sage, skandinavisches Maß. Als Ständer verwendet der Sklandinavier sehr oft schöne und hochwertige Marmorfüße, quadratisch und meist 7 x 7 oder 8 x 8 cm mit Metallstange.

Hoffen wir, daß man uns unser schönes Hobby läßt und daß auch in den Schiffahrts- und Speditions-Büros wie auch in den Versandbüros weiterhin " die bunten Fähnchen " weiterhin flattern dürfen......




Es sind mittlerweile so viele Flaggen zum Thema Hapag-Lloyd zusammen gekommen, dass es schon angezeigt erscheint, diese einmal umfangreich darzustellen.
Hapag-Lloyd ist ja bekanntlich im Jahre 1970 durch Fusion der deutschen Traditions-Reedereien NDL - Norddeutscher Lloyd ( Bremen ) und HAPAG - kurz : Hamburg Amerika Linie oder exakt : Hamburg Amerikanische Packetfahrt Aktiengesellschaft ( Hamburg ) entstanden.
So sehen wir auf dieser Abbildung zunächst im Hintergrund links die Flagge des NDL und im Hintergrund rechts die Flagge der HAPAG. ( Im Vordergrund links dazu das niederländische Pendant im typisch niederländischen Tischflaggenmass 15 x 10 cm.). Mittig sehen wir dann zwei unterschiedliche Versionen der Hapag-Lloyd-Flaggen, die bekannte mit den blau/orange Streifen im Liek und eine weniger bekannte Version mit den blau/orange Steifen oben und unten im Tuch. Die erstgenannte kam ab 1982 zur Anwendig, da bis dahin die das NDL-Logo als Flagge und die Hapag-Farben als Schornsteinmarkierung verwendet wurden. Erst dann wurde aus H - wie Hapag und L - wie Lloyd eine eigene Flagge kreiert.
Mit Gründung der HAPAG-LLOYD Containerlinie GmbH wurde für diese die orange Flagge mit dem blauen Liekstreifen geschaffen. Die alte Flagge blieb die Hausflagge der Obergesellschaft Hapag-Lloyd Aktiengesellschaft. Die Flagge der HL-Containerline wird im Jahre 1999 alleinige Compagnie-Flagge von Hapag-Lloyd - die weisse mit den Streifen im Liek ist Geschichte.
Wir sehen auf dem Bild ferner links die Flagge der Hanseatic Tours, die im Jahre 1997 durch Hapag-Lloyd erworben wurde.
Neben der Seefahrt betrieb Hapag-Lloyd lange Jahre zwei Schleppschiffahrts-Unternehmen. Einerseits das bereits im Jahre 1837 gegründete Unternehmen Lütgens & Reimers, das bei Fusion von der Hapag eingebacht wurde und andererseits die Hapag-Lloyd Transport & Service GmbH, die beim NDL vor der Fusion nicht als eigenständiges Unternehmen, sondern lediglich als Abteilung geführt wurde. ( Rechts die TS Flagge, die geschaffen wurde, um Transport & Service besser aus dem Konzern ausgliedern zu können. )
Beide Schleppunternehmen wurden im Jahre 1994 abgestossen und an die URAG bzw. Bugsier abgegeben.
Ganz exakt in die Einzelheiten zu gehen würde den Rahmen dieser Seite sprengen........





"Flaggenensemble" der CP-Ships Tischflaggenensemble der CP-Ships

1884 Die Eisenbahngesellschaft Canadian Pacific Railway stieg mit der Eröffnung von Diensten auf den Großen Seen in das Schifffahrtsgeschäft ein.
Das Unternehmen richtete einen Überseedienst von Vancouver aus nach Asien ein, zu Beginn mit gecharterter Tonnage.
1891 Es kamen dann erste Neubauten für das Unternehmen in Fahrt, mit diesen Schiffen wurde die für CP so typische "Empress"–Namensgebung eingeführt.
1901 CP kaufte die "Canadian–Pacific–Navigation Co". auf. Diese Firma wurde zum Markennamen für die Schifffahrtsaktivitäten der Firma ausgebaut.
1903 Der Atlantik–Service wurde von der "Elder Dempster : Company" gekauft, und "Canadian Pacific" stieg in den Dienst von Nordamerika nach Europa ein. Seit dieser Übernahme beginnen die Namen von "CP–Schiffen" mit dem Buchstaben "M".
Eigentlich ist die Sammlung www.MarCollect.de © eine Sammlung, die sich auf deutsche Tischflaggen konzentrieren will. Dennoch lässt es sich bei der Verfolgung einer Unternehmensgeschichte nicht vermeiden, auch die eine oder andere Flagge aus fremden Ländern in die Sammlung aufzunehmen.
Im gezeigten Falle handelt es sich um das Tischflaggen–Ensemble der Canadisch/Britischen "CP– Ships", die – zunächst durch eine ganze Anzahl von Fusionen enorm gewachsen – Ende Dezember 2005 von der "HAPAG–LLOYD AG" übernommen wurde.

1990 "CP–Ships" / "Canadian Pacific", kauften neben Canada Maritime, in schneller Folge einige internationale Containerreedereien auf 1995 "CAST", London // 1997 "Lykes Lines, Boston // 1997 "Contship Containerlines", London // 1998 "Australia–New Zealand– Direct Lines" (ANZDL), Wellington // 2000 "TMM, Veracruz // 2002 "Italia S.A.N." , Genua. "CP" besaß nun eine Flotte von 80 Containerschiffen und gehörte somit zu den zehn größten Container–Reedereien der Welt. Die neuen Tochterfirmen agierten weiterhin selbstädig, und ihre jeweilige Namensgebung wurde beibehalten, die Firmen wurden aber in der "Holding CP Ships" zusammengefasst.
2005 Durch einen Finanzskandal im Jahre 2003 / 2004 gab es einen Kursrutsch der CP–Aktie. Schnell wurde <">CP Ships" als potentieller Übernahmekandidat gehandelt. Anfang 2005 gab CP bekannt, dass alle Namen der Schiffe nun mit dem Präfix "CP...." beginnen sollten, womit die Tochterreedereien praktisch aufgelöst werden sollten, um einen möglichen Verkauf schneller durchführen zu können. Ende August 2005 war das Angebot der "TUI" erfolgreich.
2006 Für 1,7 Milliarden USD wurde der Verkauf vollzogen. Ein weiterer auch historisch großer Name ist somit aus der Schifffahrt verschwunden.
Die Geschäftspolitik von "Hapag–Lloyd AG" sah da etwas anders aus. Mit deutscher Gründlichkeit begann man bereits nach vier Wochen die ersten schwimmenden Einheiten der übernommennen Gruppe umzubenennen......... - meist in der Weise, daß man dem bei Übernahme gefahrenen Namen das für Hapag-Lloyd typische " EXPRESS " beifügte.




TS HANSEATIC der Hamburg–Atlantik–Linie // Deutsche–Atlantik–Linie – noch heute eine Legende......

Links eine Original–Tischflagge der "HAL/DAL" zusammen mit einer kleinen Sonderflagge. Rechts als Pendant, die Tischflagge der HANSEATIC TOURS-Reisedienst GmbH. (Dieses Unternehmen wurde 1973 von Kapt. Dirk Moldenhauer, einem ehemaligen HANSEATIC–Kapitän gegründet und übernahm die freigewordene HAL-Flagge, allerdings im kleineren Format (19 x 15 cm) gegenüber dem Original, das Standardmaß ( 25 x 15 cm) aufwies. (Das Unternehmen wurde nach div. Problemen von Hapag–Lloyd übernommen.))

1958 Am 6 Januar wurde die "Hamburg–Atlantik–Linie GmbH" offiziell gegründet. Bereits am 17.Januar wurde von der Canadian Steamship Ltd. deren MS "Empress of Scotland" erworben. Das Schiff wurde komplett umgebaut und renoviert. Schon am 19.Juli d.J. konnte das Schiff unter dem neuen Namen "TS Hanseatic" seine Jungfernfahrt beginnen.
Am 15. August beteiligte sich der Hamburger Zigarettenfabrikant Phillip Reemtsma mit vier Millionen Mark an der dem jungen Unternehmen.
Offiziell war die Reederei nun als "Hamburg–Atlantik–Schiffahrtsgesellschaft m.b.H." eingetragen, es blieb im Geschäftsverkehr aber bei der alten Bezeichnung.
1962 Axel Bitsch Christensen denkt wegen des Erfolges der "Hanseatic" über den Bau eines weiteren Schiffes nach. Als er nach einer weiteren Bürgschaft fragte, war man jedoch im Rathaus nicht interessiert. Allerdings gab der Finanzsenator zu erkennen dass man darüber nachdenken könne wenn die Reederei 30 Millionen Mark Eigenkapital aufbringen würde. Christensen entwarf daraufhin mit seinem Finanzberater das Konzept einer Abschreibungsgesellschaft. Es wurden 750 "Hanseatic"–Passagiere gefragt von denen 256 innerhalb von 2 Wochen 20 Mio. Mark Kapital zusagten.
1965 Am 1.Dezember wurde die "Deutsche–Atlantik–Schifffahrtsgesellschaft GmbH & Co." gegründet. 212 private Anleger zeichneten 30 Millionen Mark obwohl Zusagen auf staatliche Hilfen noch nicht vorlagen. Von nun an hieß die Gesellschaft / Reederei : anstelle "Hamburg–Atlantik–Linie nun " Deutsche–Atlantik–Linie."
1966 Im Februar gab der Bund es die Zusage über eine Bürgschaft. Dann jedoch passierte ein Unglück : In New York brannte die "Hanseatic", an der Pier liegend, aus. Die bereits gebuchten Kreuzfahrten wurden mit dem von den Franzosen gecharterten Schiff "Reneissance" durchgeführt. Im September gab dann auch der Senat von Hamburg das OK für eine erneute Bürgschaft und im Oktober stimmte die Gesellschafterversammlung der "Deutschen–Atlantik–Linie einem Neubau zu, der bei der Deutschen Werft in Auftrag gegeben wurde.
1967 Anfang des Jahres wurde eine neue Eigentümergesellschaft gegründet, die "Hanseatic –Schifffahrts–Gesellschaft mbH" deren Kapital wieder von ehemaligen "Hanseatic" Passagieren gestellt wurde. Von diesem Geld wird im Mai in Israel das MS "SHALOM" gekauft und im November ebenfalls unter dem Namen MS "Hanseatic" als Ersatz für das ausgebrannte Schiff in Dienst gestellt.
1968 Ein zweites Schiff, das MS "Hamburg" war im Februar als einziger Neubau der Reederei vom Stapel gelaufen.
1969 Ende März konnte die "Hamburg" ihre Jungfernfahrt antreten. Bereits im Herbst jedoch deutet sich das Ende der Reederei an. Durch die Aufwertung der Deutschen Mark verlor die "Deutsche–Atlantik–Linie eine Menge Geld. Da fast 75 % der Einnahmen der Reederei in US-Dollar gemacht wurden, bedeutete jedes % Aufwertung einen Verlust von über 200.000 Mark. Zusä;tzlich stiegen die Personalkosten deutlich an – von 1968 bis 1973 um 70 % – was ebenfalls große Verluste bedeutete.
1970 Die "Deutsche–Atlantic–Linie“ konnte noch 16 Millionen DM Umsatz erwirtschaften.
1971 Ein Jahr später waren es nur noch 14 Millionen. Die Brennstoffpreise stiegen um 50 % und der Dollar fiel im Vergleich zur Mark immer weiter. Die Reederei ist nun in so großen finanziellen Nöten, dass sie Verhandlungen mit der "Hapag–Lloyd AG" aufnimmt um sich mit dieser zu verbinden. Dort lehnt man jedoch ab.
1973 Im Juli 1973 musste die (weiße) "Hanseatic" (ex Shalom) dann an die britische "Home Line Ltd." verkauft werden um den Bankrott abzuwenden.




Das Flaggen-Ensemble des Hafens von
New York / New Jersey
Die Flaggen des Hafens von New York / New Jersey

Dieses offizielle Flaggen-Ensemble der Port Authority of NY & NJ zeigt zentral das Sternenbanner. Im Vordergrund zu sehen ist die gelbe Flagge des Bundesstaates New Jersey, rechts dahinter, die blaue Flagge des Bundesstaates New York. Auf der linken Seite schließlich, die Kombinationsflagge aus beiden Staatsflaggen, als offizielle Flagge der Port-Authority of New York and New Jersey.

Im Nachgang zu dem "HANSEATIC–Special", ist auch dieses New Yorker Flaggenensemble in einem Zusammenhang zu sehen, nämlich zu der Katastrophe des legendären TS "HANSEATIC".

Es war am 7. September 1966 als TS "HANSEATC" nur drei Stunden vor dem geplanten Auslaufen ostgehend Richtung Hamburg an der Pier 84 am Hudson River mitten im New Yorker Hafen in Brand geriet und zum Totalschaden wurde.

06.30 h – Auf dem Oceanriesen herrscht morgentliche Ruhe. Die Wachhabenden sind auf ihren Posten. Nur in der Küche herrscht bereits reges Treiben. Auf der Brücke und in den Maschinenräumen versehen die Wachen ihren Dienst.
07.00 h – Äußerlich völlig ruhig liegt das riesige Schiff an der Pier.
07.25 h – Der Ing.–Assi. Rüter hört plötzlich ein klopfendes Geräusch aus dem Hilfsdiesel Nr. 4. Im Fahrstand wird das Geräusch vom iV. Ing. Braune ebenfalls wahrgeommen. Der Regler des Hilfsdiesels wird sofort auf Null gedreht, doch er reagiert nicht, die Maschine läuft weiter. Die Männer bemerken, daß aus der Saugleitun g Dieselkraftstofff ausläft. Noch bevor es gelingt, das Ventil zu scchließen, entzündet sich der Kraftstoff mit einer hohen Stichflamme.
07.50 h An Bord gehen die Lichter aus – die Stromversorgung ist zusammengebrochiffen. Durch den Lüftungsschacht vom Maschinenraum durch allle Decks nach oben dringt dichter Rauch und Qualm.
08.00 h Die Landfeuerwehr trifft ein und um 8.10 h legt das erste Feuerlöschboot an Steuerbord an.
10.00 h Die Feuerwehr hat mittlerweile 250 Leute im Eissatz. Weitere Löschboote treffen ein. Offiziere und Mannschaften der "HANSEATIC"–Besatzung leisten wertvolle Hilfe.
11.20 h Es wird noch einmal zum Generalangriff gegen das Feuer geblasen. Mit Schaaum und 10.000en Liter Wasser sollen die Flammen erstickt werden.
14.30 h Seit sieben Stunden wütet nun das Feuer. Die feuerwehr hat die Flammen im Griff, sie können sich nicht weiter ausbreiten.
16.30 h Rund neun Stunden nach Aubruch des Brandes sind auch die letzten Brandnester erstickt.

Quelle: Geschichte einer "schönen Hamburgerin" – T.S. "HANSEATIC" – ISBN 3-920709–21–7




www.MarCollect.de © schätzt sich auch glücklich ein sehr schönes Special aus Tischflaggen der Reederei Hamburg-Süd präsentieren zu können, wie es wohl nur sehr selten zu sehen sein wird.

Zu sehen sind auf diesem neuen Foto :
vorn : die Flaggen der "Mütter" HASüd und Rud. Aug. Oetker
hinten erhöht : die Flagge der ATLAS Levante–Linie und der Deutsche Levante–Linie, mittig dazwischen die Flagge der ruhenden Deutsche Nahost-Linien DNOL
Mitte zentral: die Flagge der HHB Hanseatische Hafen–Betriebs GmbH
Mitte links : die Flagge der Atlas Livestock Carriers GmbH
Mitte rechts : Flagge der NZEL - NEW-ZEELAND-EUROPA-Linie.

Die sieben rot-weißen Flaggen stehen reglär auf einem siebener-Igel im Arbeitszimmer. Sie wurden lediglich für dieses Foto auf Einzelständer gestellt, da sie auf dem Igel für eine schöne Aufnahme zu dicht beieinander hängen....
....und immer wieder begeht man Fehler....eigentlich gehört nämlich in dieses Ensemble auch noch die Flagge der HANSEATISCHE HOCHSEEFISCHEREI AG, Bremerhaven, die auch eine OETKER-Tochter gewesen ist.... Bei der nächten Photo-Session wird auch diese Flagge noch eingebaut werden....

1871 Gründung der "Hamburg Südamerikanischen Dampfschifffahrts–esellschaft" als Aktiengesellschaft durch 11 Repräsentanten Hamburger Handelshäuser. Federführend war der Makler August Bolten, der auch schon maßgeblich an der "HAPAG–Gründung beteiligt war. Drei Dampfer mit knapp 4.000 BRT fahren zu dieser Zeit im monatlichen Liniendienst nach Brasilien und dem La Plata.
1936 Die Firma Dr. August Oetker beteiligt sich an der Hamburg Süd.
1952 Die Reedereiaktivitäten werden auf den Trampbereich ausgedehnt. Aufnahme auch der Tank–Schifffahrt sowie Ausbau des Kühlgeschäftes mit der neu gegründeten Reederei Rudolf A. Oetker KG ( RAO ).
1955 Voll–Übernahme der Hamburg–Süd durch die Firma Dr. August Oetker.
1956 Mit Übernahme der "Deutschen Levante Linie" Reederei Bock, Godeffroy & Co., (D L L) in Hamburg erfolgt der Einstieg in die Mittelmeerfahrt.
1963 Die "Columbus Line" nimmt die Dienste zwischen Nordamerika und Australien/Neuseeland auf. Gleichzeitig erfolgt die Gründung der "Hanseatische Hafen–Betriebsgesellschaft mbH&34;, die mit ihren Kaibetrieben, Barkassen– und Schlepp–ktivitäten für die Abwicklung aller Hamburg–Süd– Aufträge im Hamburger Hafen zuständig war.
1967 Übernahme der "Atlas Levante Linie" ( A L L ).
1969 Hamburg–Süd übernimmt von A. Kirsten die HCL "Hamburg–Chicago–Linie":.
1976 Gründung der "Atlas Lifestock Carriers GmbH", die mit dem einzigen Schiff MS "ATLAS PINONEER", lebende Schafe von Australien zum Iran bef.rdern sollte.
1986 Übernahme der "Deutschen Nah–Ost–Linien".
1990 Erwerb der englischen "Furness Withy Group", zu der u. a. die Traditionsreedereien Royal Mail Lines und The Pacific Steam Navigation Company (PSNC) gehören. Übernahme der schwedischen Reederei "Laser Lines", der "Rotterdam Zuid–America Lijn" ( R Z A L ) sowie der "Havenlijn".
1998 Erwerb der brasilianischen Reederei "Aliança" und der "South Seas Steamship".
1999 Erwerb der "South Pacific Container Lines" und der "Linienaktivitäten " Europa – Südamerika "Ostküste" von "Transroll".
2000 Erwerb der Interamerika–Dienste der amerikanischen Reederei "Crowley American Tranport" (C A T ).
2003 Erwerb der "Ellerman–Dienste" ins Mittelmeer und nach Indien und Pakistan und auch Üernahme der "Kien Hung" – Linienaktivitäten Asien–Südamerika im April.
( Einige weitere Übernahmen der Neuzeit wurden ausgespart. )

2016 Am 1.Dezember d. J. meldet die Presse:
Bielefeld: Dr. Oetker trennt sich von seiner Schifffahrtssparte und verkauft die Reederei "Hamburg– Süd an das dänische Unternehmen "Maersk"...................





HURTIGRUTEN-Special Flaggen der Hurtigruten-Gesellschaften

Lange gesucht und doch gefunden - die links abgebildete und wie ich meine wunderschöne Tischflagge des Hurtigruten-Partners TROMS FUELKES DAMPSCIBSSELSKAP, Tromsoe.
Im Tausch mit einem Partner noch hinzu bekommen, die Tischflagge des zweiten Hurtigruten-Partners, Ofotens Dampskip AS, Narvik.

Im März 2006 fusionierten die beiden letzten Reedereien im " Norwegischen Postdienst ". Das Unternehmen heißt nun auch offiziell HURTIGRUTEN ASA. Auch hierzu konnte die Flagge in die Sammlung geholt werden.

Auch eine Polar-Taufurkunde der "neuen" HURTIGRUTEN ASA konnte bereits aufgenommen werden. Sie wurde direkt vom Täufling - der eigenen Tochter - der Sammlung hinzugefügt.
Im Jahre 2009 diese "schönste Seereise der Welt" = O-Ton Hurtigruten - selbst erlebt, existiert nun auch eine Urkunde auf den eigenen Namen, verdient mit einer Suppenkelle voller Eiswasser- und Eiswürfeln in den Kragen und den Nacken herunter.......brrrr - aber erfrischend.

So kam wiederum ein ansprechendes Ensemble zusammen, das sich auf einer Teekiste aus Cylon in der Zimmerecke sehr gut darstellen läßt
www.MarCollect.de© hat vor einiger Zeit für sich entschieden, sich mit der Sammlung auf deutsche Unternehmen festzulegen. Ausnahme sollen solche außerdeutsche Flaggen sein, die in einem Verhältnis zu deutschen Unternehmen stehen, oder aber Meilensteine der Schiffahrt verkörpern, wie etwa die schweizerische Rheinschiffahrt.
Eine solche Ausnahme sollen die Hurtigruten machen, die, hervorgegangen aus der NSA (Norwegische Schiffahrts- Agentur), in Hamburg mit einer eigenständigen HURTIGRUTEN GmbH vertreten sind.

Nur mit großem Glück konnte die HURTIGRUTEN-Ecke so extrem ausgebaut werden....es stehen dort aktuell die folgenden Flaggen : 100 Jahre Hurtigruten von 1993, alte Hurtigruten-Flagge, aktuelle Hurtigruten-Flagge, letzte (vor der letzten Fusionswelle) Hurtigruten_Reedereien - OVDS - Ofotens .... - TFDS - Troms Fylkens......, sowie die Flaggen der Altgesellschaften VDS - Versteraalske-, NFS - Nordenfjeldske- und BDS Bergense Dampskibsselskab.....

Eine schöne, bunte Flaggenecke, von der man sich so schnell nicht trennen mag......

Zur deutschen Seite von HURTIGRUTEN - der schönsten Seereise der Welt - klicken Sie hier : www.HURTIGRUTEN.de




Seit Beginn der Industrialisierung – Kohle–Bergbau / Eisenverhüttung – in Deutschland ( 1750//1800 ) bis zum Beginn des Informationszeitalters ( 1970/1980 ) waren es die Gründerväter – August Thyssen, Franz Haniel, Hugo Stinnes u. A. – die große Reedereien gründeten um auf den Flüssen vornehmlich Kohle, aber auch Erze und Eisenerzeugnisse zu befördern. Einige der Unternehmen bauten ihre Schiffe auf eigenen Werften. Auch in der Seeschiffahrt engagierten sich die Ruhrbosse um ihre Werke zu ver– und zu entsorgen. Hier einige Beispiele — von links nach rechts :
Hugo Stinnes » betrieb Binnen– und Seeschiff–Reedereien unter eigenem Namen und über Zukäufe auch unter anderen Namen.
VEBA » Die staatlich VEBA übernahm u. a. 1965 95 % der Stinnes–Aktien und damit das Eigentum an der RHENUS, der WTAG, den STINNES–Binnen + See–Reedereien. In den 1990er Jahren kam über Fusionen auch Raab–Karcher hinzu, später sogar die große Schenker–Gruppe, die in ihren österreichischen Gründungsjahren auch eigene Seeschiffe in Fahrt hatte....
August Thyssen » kam erst später über die Fusion mit den Vg. Stahlwerke/ "Rheinstahl" zu solchen Unternehmen wie Joseph Schürmann und Haeger & Schmidt und damit zu eigenem Schiffsraum....
Franz Haniel » war um 1795 einer der ersten großen Reeder auf Rhein und Ruhr, besaß Werften und kaufte sich sehr früh in die OPDR ein ( 1882 bis 1995 ). Erst 2000 zog man sich aus der Binnenschiffahrt zurück.
Peter Klöckner » gründete 1921 die Klöckner Reederei und Kohlenhandel GmbH und 1952 übernahm Klöckner & Co. die Kölner Reederei GmbH .
ThyssenKrupp » kam durch Fusion im Jahre 1999 zustande. Bereits ab 1981 wurden Gespräche über einen Zusammenschluß beider Unternehmen geführt. Mehr als Teil–Zusammenarbeit kam aber zunächst nicht zustande. ThyssenKrupp betreiben mit der Reederei VEERHAVEN als einziger deutscher Montan–Konzern eine eigene Flotte von großen Schubschiffen, die zwischen den Werken in Duisburg und Rotterdam vv, Hüttenkohle und Erze zu– und Stahlerzeugnisse abfahren.
RHEINSTAHL » wurde 1872 in Duisburg gegründet und kam 1922 durch Übernahme der Arenbergsche AG für Bergbau und Hüttenbetrieb in den Besitz der Reederei Adolph Schürmann. 1973/76 wurde die RHEINSTAHL AG mit der August Thyssen Hütte verschmolzen.
Fried. Krupp AG » wurde 1811 gegründet. 1875 gründete Krupp eine eigene Binnenschiffs– Reederei ( Stachelhaus & Buchloh ) die aber erst 1957 den Namen KRUPP–Binnenschiffahrt bekam. 1999 wurde die Krupp–Binnenschiffahrt an HANIEL verkauft. Bereits in Jahre 1873 gründete Krupp die Krupp–Seeschiffahrt in Hamburg mit Agentur bei New York. 2001 zog Krupp sich aus der Seeschiffahrt zurück und verkaufte an die US–Firma Richard Neu, einem emigrierten Deutschen jüdischen Glaubens.
MANNESMANN » 1952 wurde durch Übernahme der Firma Hansen & Neuerburg und Umfirmierung deren Reederei in MANNESMANN–Reederei eine eigene Reederei gegründet. 1991 verkaufte Mannesmann die Reederei an die Krupp–Binnenschiffahrt.
PREUSSAG AG » wurde 1923 gegründet. Nach Ende WK II kam die PREUSSAG in Staatsbesitz und damit unter das Dach der VEBA. Erst 1961 allerdings stieg man in die Logistik und Schiffahrt ein und übernahm die VTG Vereinigte Tanklager und Transportmittel AG. 1989 kam es zur Übernahme der Salzgitter AG und zur Verschmelzung dieser auf die PREUSSAG.
SALZGITTER AG » basierte auf der AG Ilseder Hütte, die 1858 gegründet wurde. 1937 ging die Ilseder Hütte in der "Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten Hermann Göring" auf und bekam deren Logo als Firmenzeichen. ( man sprach hinter vorgehaltener Hand davon, es handele sich bei der Abbildung um die Siegelring Hermann Görings ) Zum Einflussbreich gehörten u. a. auch die "Reichswerke AG für Binnenschiffahrt" in Mannheim, der rund 10 große Binnenreedereien aus dem südd. Raum untergeordnet waren, sowie die "Reichswerke AG für Binnenschiffahrt" mit Sitz in Godesberg,der 4 weitere Binnenreedereien aus dem west.– u. nordd. Raum zugeordnet waren. Nach 1945 wurde der Name SALZGITTER AG eingeführt, die das Logo der "Reichswerke" weiterführte. 1989 wurde die Salzgitter AG auf die Preussag verschmolzen. ( die heutige Salzgitterstahl AG ist eine Neugründung / Ausgründung aus der PREUSSAG (1989), als diese sich auf den Tourismus konzentrieren wollte und sich in TUI umbenannte.)





Flaggen der ostfriesischen Inselreedereien Die Flaggen der ostfriesischen Inselreedereien

Endlich sind die Flaggen der Insel- bzw. Küsten-Fahrtgast-Reedereien komplett !

Als Geschenk eines aufgeschlossenen Vexillologen kam die viele Jahre lang gesuchte Flagge der BALTRUM-Linie nun doch noch zur Sammlung und schloss die unübersehbare Lücke. Über gut drei Jahre hatte ich diese Flagge sozusagen " mit der Brechstange " gesucht. Ich habe die Reederei genervt, ich habe die Sammler abgeklopft, ich habe die Hauswerft kontaktet, ich habe Schiffsbesatzungen und sogar ein Hafenamt kontaktet...alles erolglos.

Nun bin ich also doch noch in die Lage versetzt worden, hier die ostfriesischen Inselreedereien in ihrer Gänze zu präsentieren - von vorn nach hinten :
1. Reihe : Drei Versionen der BORKUM-Linie / AG Ems und dazu eine alte und eine aktuelle der ebenfalls der AG Ems zuzuordnenden Borkumlijn.
2. Reihe : Die Reedereien von Norderney bis Wangerooge - AG Norden-Frisia, Baltrum-Linie, Spiekeroog-Linie, Langeoog-Linie und für Wangerooge die beiden Partner Deutsche Bahn AG / Warrings-Reederei.






Bei dieser Gelegenheit, wo die Flaggen der Ostfriesischen Insel- oder Fahrgast-Reeder gezeigt werden, sollten zur Abrundung auch einmal die Flaggen in Nordfriesland tätigen -in die Halligwelt und nach Helgoland fahrenden- Reeder präsentiert werden.

Zu sehen die Flaggen der ADLER-Schiffe von KURT Paulsen, Nordstrand und SVEN Paulsen Westerland, als typische Halligfahrer, die Flaggen von Cassen Eils der die Linie Büsum - Helgoland bedient und der Förde-Reederei die im Sylt-Verkehr engagiert ist (beide in der Druckversion der 70er/80er Jahre.), die Flagge von Warrings aus Harlesiel (ehemals ab Bremerhaven und Wilhelmshaven nach Helgoland), der Bundesbahn (sporadisch mit Warrings-Schiffen (bareboad-gechartert) ab Wangerooge nach Helgoland).
Ferner sehen wir die Flaggen von Kurt Rahder, Büsum und der W.D.R. - Wyker Dampschiffs Reederei von der Insel Föhr, die beide sowohl die einzige deutsche Hochsee-Insel - Helgoland - anfahren, wie auch " Fahrten in See " und die Halligwelt durchführen.
Ganz besonders schön ist es, daß auch die Flagge der "kleinen" N.P.D.R. - Neue Pellwormer Dampfschiffahrts Ges.m.b.H. von der Insel Pellworm den Weg in die Sammlung fand und damit das Bild abrundete.Diese regionale Reederei ist der Inselversorger der drittgrößten nordfriesischen Insel.

Schließlich wird auch noch einmal die Flagge der A.G. Norden Frisia von Norderney zu sehen.
Diese betreibt, heute muss ich sagen "betrieb" zusammen mit Partnern, wie der W.D.R., den im Volksmund Cola-Dose genannten, roten CAT No. 1. Dieser Wasserbus hatte einen sehr dichten Fahrplan - ab Norderney, ab Hooksiel, ab Wilhelmshaven u. a. nach Helgoland, nach Sylt u. a. - und ersetzt so mehrere konventionelle Bäderschiffe. Sinkende Passagierzahlen und steigende Kosten machten das Schiff auf der Route unrentabel.

...und zu sehen ist auch die Flagge der Reederei Seetouristik, Flensburg - die zwischenzeitlich mit der Förde-Reederei fusionierte (Nun F.R.S.). Sie betreibt, auch hier muss ich sagen "betrieb" mit der Wappen von Hamburg den Sommerdienst von (Hamburg) Cuxhaven nach Helgoland.
Ab Saison 2007 steht die "Wappen" zum Verkauf. Die Linie Cuxhaven-Helgoland wird mit der von Cassen Eils gecharterten ATLANTIS betrieben und ab Bremerhaven wird die von Sven Paulsen gecharterte ADLER NORDICA (ex Pidder Lyng) eingesetzt.





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