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Tischflaggen der Klassifikationsgesellschaften

Here, the flags of all the classification societies which are organized in the IACS.


Auf der vorhergehenden Site wurde der Schiffbau anhand einer kleinen Auswahl erloschener deutschen Werften behandelt. Aber mit dem Bau ist ein Schiff noch lange nicht in Fahrt. Wie beim Auto, kommt zunächst der TÜV ins Spiel, die " Klassifizierungsgesellschaften ". Anders als beim Auto überwachen die Klasse-Gesellschaften den Bau eines Schiffes, ab Produktionsbeginn der Materialien, aus denen das Schiff hergestellt werden soll.... - nachdem sie zuvor schon die Baupläne geprüft haben.

Weltweit existieren eine ganze Anzahl solcher "Schiffs–TÜV's von denen die Besten ihrer Zunft – also die, die einen bestimmten Standard erreicht haben und halten können, in der I.A.C.S. – International Association of Classification Societies – zusammengeschlossenen sind. Weitere etwa 30 regionale Klassifikationsgesellschaften spielen nur eine untergeordnete Rolle, insbesondere im weltweiten Schiffbau und der off-shore-Industrie.



Alphabetisch sind die maßgeblichen Gesellschaften diese........

01. ABS American Register of Shipping (USA)
02. BV Bureau Veritas (Frankreich)
03. CCS China Classification Society (China)
04. CRS Hrvatski Registar Brodova (Kroatien).
05. DNV* Net Norske Veritas (Norwegen)
06. GL* Germanischer Lloyd AG (Deutschland)
07. IRS Indian Register of Shipping (Indiens)
08. KR Korean Register of Shipping (Korea)
09. LR Lloyd's Register (England)
10. NK Nippon Kaiji Kyokai (Japan)
11. RINA Registro Italiano Navale S.p.A. (Italien)
12. RS* The Russian Register (Russische Föderation)
13. PRS Polski Rejestr Statkow S.A. (Polen)

* – Diese Register haben ihre Flaggen im Laufe der Zeit modifiziert, wobei die "Findung" bei unserer deutschen Gesellschaft über einen Zeitraum von 20 Jahren insgesamt sechs Varianten hervor brachte, bis man zum Jubiläum in 2007 eine wirklich schöne und aussagefähige Flagge kreierte.

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass auch die DDR bis zur politischen Neuordnung mit der DDR–Schiffs–Revision und Klassifikation über eine ähnliche Gesellschaft verfügt. Sie wird direkt im Umfeld des Germanischen Lloyd vorgestellt.

Klassifikationsgesellschaften wurden in der Vergangenheit auf den Punkt " Schiffs-TÜV " reduziert. Das ist lange überholt. Die Gesellschaften zertifizieren mittlerweise - um es banal zu sagen - alles, was zertifizierbar ist. Sie haben für jedes Spezialgebiet besondere Abteilungen oder Tochtergesellschaften gegründet. Sie arbeiten nach Klassifikationsvorschriften, die abgestimmt zwischen den I.A.C.S.-Members, ständig nach neuesten Erkenntnissen modifiziert werden. Die Klassifikation der Schiffe ist Voraussetzung dafür, dass sie in der internationalen Handelsschiffahrt eingesetzt werden dürfen, um versichert zu werden, um Häfen anlaufen zu können usw.

Im Schiffbau – und um den geht bei dieser Homepage neben der Schifffahrt bekanntlich – umfasst der Begriff der Klassifikation im Wesentlichen zwei Punkte - die Bauaufsicht und Klassifikation sowie den Klasseerhalt.
BAUAUFSICHT : Diese beginnt mit der Prüfung der Baupläne nach den Bauvorschriften für den Schiffskörper, solchen für die Maschine, für die Anker, die Rettungsmittel usw.
Anschliessend wird in den Werken der Teilehersteller das Material bzw. die Herstellung des Materials (Stahl etc.) geprüft und schliesslich auf der Werft das Zusammensetzen Schritt für Schritt " bis das Werk vollbracht ist "
KLASSEERHALT : Je nach Bauart und Alter eines Schiffes ist in bestimmten Abständen - 2 Jahre, 3 Jahre, 5 Jahre - das "Zertifikat" zu erneuern. D. h. Tanks, Doppelhüllen und Schweissnähte werden auf Korrosion überprüft, die Schiffswände auf ihre Materialstärke, die nautische Ausrüstung auf einwandfreie Funktion usw., usw.
Die zertifizierten Schiffe werden in Schiffsregistern zusammengefasst und veröffentlicht.


Alle Flaggen der obigen Klassifikationsunternehmen werden in der Folge, zusammen mit den Kerndaten der Gesellschaften vorgestellt.
In dieser kompakten Form, dürfte die Vorstellung einmalig sein.



American Register of Shipping Tischflagge des US-Registers

1862 John Divine Jones gründet die "American Shipmasters' Association".

1898 Umbenennung in "American Bureau of Shipping".

1920 Das ABS wurde von den USA im United States Government Merchant Marine Act, Section 27, offiziell anerkannt.

Das American Bureau of Shipping (ABS) mit Firmensitz in New York ist eine der weltweit führenden Klassifikationsgesellschaften für Schiffe, Ölplattformen und andere maritime Bauten sowie deren Bestandteile an über 400 Standorten in mehr als 100 Ländern.

2001 Als das Flugzeug der American Airlines am 11. September um 8.46 Uhr in den Nordturm des World Trade Centers raste, schlug es im 93. Stockwerk nur zwei Stockwerke über dem ABS–Büro ein. Wie durch ein Wunder überlebten alle 12 zu diesem Zeitpunkt dort befindlichen Ingenieure. Erst wenige Monate zuvor war das Unternehmen von der 104. Etage des Südturms (in diesem Stockwerk starben alle Anwesenden) in den 91. Stock des Nordturms gezogen.

2002 Wegen der Havarie des Großtankers "Prestige" am 13. November hat Spanien ABS auf eine Entschädigung von einer Milliarde Euro verklagt, da nach ihrer Meinung die zuständigen ABS–Prüfer die Zulassung des altersschwachen Tankers trotz angeblicher Sicherheitsmängel bei einer Inspektion kurz vor dem Unglück verlängert und für "seetauglich" befunden hätten. Neue Studien besagen allerdings, dass nicht Materialfehler, sondern eine so genannte Monsterwelle Ursache für die Havarie gewesen sei.





Zu den Anfängen des Bureau Veritas.......

1821 Im Winter dieses Jahres fegten heftige Stürme über Europa hinweg und hinterließen 2.000 Schiffswracks und 20.000 Tote. Die Situation war katastrophal für die Versicherungsunternehmen. Die meisten von ihnen gingen bankrott. Wer überlebte sah sich einem brutalen Wettbewerb mit neu gegründeten Versicherungen ausgesetzt.

1928 In dieser kritischen Phase gründeten zwei Versicherer, Alexandre Deleheye und Louis van den Broek sowie ein Versicherungsmakler, Auguste Morel, im Belgischen Antwerpen das Bureau de Renseignements pour les Assurances Maritimes (übersetzt: Informationsbüro für Schiffsversicherung).

1829 Das Unternehmen wurde in Bureau Veritas umbenannt, nahm das "Emblem der Wahrheit" als offizielles Firmenlogo an und gab sein erstes Schiffsregister heraus, welches 10.000 Schiffe umfasste.

1830 In Paris wurde eine Geschäftsstelle eröffnet.

1833 Die Geschäftsaktivität vor Ort in Paris hatte so stark zugenommen, dass die Firmenzentrale in die französische Hauptstadt verlegt wurde.

Das Bureau Veritas heute.......
Das Bureau Veritas hat seine Organisation modernisiert um eine bessere Marktfokussierung zu erreichen und das starke Wachstum nachhaltig zu sichern. Die Gruppe ist nun für die folgenden weltweiten Tätigkeitsfelder gerüstet: – Schifffahrt – Industrie – Inspektion und In–Service Verification – HSE (Gesundheit, Sicherheit, Umwelt) – Bau & Konstruktion – Zertifizierung – Consumer Product Services – Regierungsverträge und Internationaler Handel





China Classification Society Tischflagge der China Classification Society


1956 Gründung der China Classification Society (CCS) als einzige Klassifications–Gesellschaft der Volksrepublik China. Die Tätigkeit beschränkte sich zunächst auf in der Volksrepublik gebaute, oder Chinesischen Unternehmen gehörende Schiffe.

In den späteren Jahren wurde das Geschäft ausgeweitet auf die bei allen Klassifikationsgesellschaften üblichen Geschäftsfelder "allgemeiner Service für Schiffbauzuliferer, Schadenbesichtig8ung in der Binnne– und Seeschifahrt, Offshorebauwerke, Exploration, aber auch für Industrieanlagen usw."

1988 Die CCS wurde als Vollmitglied in die I A C S aufgenommen.

1996 Im Rahmen der üblichen Rotation übernahm die CCS in der Periode 1996/1997 den Vorsitz der I.A.C.S. ( jedem der derzeit 12 Mitglieder fällt im Wechsel der I.A.C.S.–Vorsitz zu ) In der Periode 2006/2007 stellte die CCS abermals den I.A.C.S.–Vorsitzenden.

2008 Die CCS wurde bisher von 28 Nationen anerkannt und nimmt von diesen Besichtigungsaufträge entgegen.

2010 Die Statistik der CCS weist in den annähernd 55 Jahren ihres Bestehens die Klassifikation von rund 2.500 Schiffen mit mehr als 42 Mio. BRT aus.

Die CCS–Zentrale für Europa befindet sich in London. In Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart werden Deutschland–Büros unterhalten.






1858 Gründung als " Austrian Veritas " und als erst 3. Klassifikationsgesellschaft weltweit. Die Zuständigkeit beschränkte sich zunächst auf den Schiffbau und die Schiffahrt im Gebiet der Adria.

1918 Nach dem Rückzug Groß–Österreichs aus der Adria ( Triest ) erfolgte die Umbenennung in " Adriatic Veritas ". Unter diesem Namen existierte die Gesellschaft 3 Jahre bis in das Jahr 1921.

1949 Das Ende des 2. Weltkrieges veränderte die Staaten und die Gesellschaften. So wurde nach der Gründung des Jugoslawischen Vielvölkerstaates das JR (Yugoslav Register of Shipping) gegründet.

1973 Aufnahme der Gesellschaft JR als " assoziiertes Mitglied "in die I.A.C.S.

1992 In Folge der kriegerischen Auseinadersetzungen, ausgehend von serbischer Seite, verselbständigten sich die ethnischen Gruppen und der souveräne Staat Kroatien wurde gegründet. Noch im gleichen Jahr erfolgte auch die Umbenennung der Klassegesellschaft JR in Hrvatski Registar Brodova – international : Croatian Register of Shipping – CRS. Der IACS-Status " assoziiertes Mitglied " blieb erhalten.
2005 Im Januar wurde der Status "assoziiertes Mitglied" von der IACS generell abgeschafft und die Gesellschaft wurde als ordentlichen I.A.C.S.–Mitglied eingestuft.






DNV Det Norske Veritas Tischflagge des Norqwegischen Registers


Links eine ältere, rechts ein aktuelles Tischbanner der norwegischen DNV....

1864 Gründung der "Det Norske Veritas" ( DNV ) als eine unabhängige Stiftung mit dem Ziel, Leben, Eigentum und die Umwelt zu schützen. Diese Norwegische Stiftung wurde aber auch gegründet, um den technischen Zustand von norwegischen Handelsschiffen zu inspizieren und zu beurteilen.

1867 Die Hauptniederlassung der DNV liegt im norwegischen Oslo, doch die Stiftung operiert beginnend ab diesem Jahr auf der ganzen Welt.

2005 Die DNV betreibt derzeit rund 300 Standorte in 100 verschiedenen Ländern. Dieses globale Netzwerk operiert mit hochaktueller Informations–technologie ermöglicht eine wertorientierte und konsistente Betreuung aller DNV–Kunden auf der ganzen Welt. Die Mitarbeiterschaft wurde in 85 Ländern der rekrutiert, es sind durchweg Spezialisten auf ihrem jeweiligen Tätigkeitsgebiet.

Die Norske Veritas klassifizierte etwa 18 % der Welthandelsflotte und zählt damit zu den führenden Gesellschaften ihrer Art.

Im Bereich " Managementsystemzertifizierung / Qualitätsmanagement " – ISO 9001 – wurden bisher mehr als 60.000 gültige Zertifikate vergeben, zu einem großen Teil im Bereich der Dienstleistungen für die Energiewirtschaft ( etwa der technischen Überwachung von Off–Shore Einrichtungen), )






Ende des Jahres 2012 vereinbarten die beiden Klassifikationsgesellschaften Det Norske Veritas (DNV) und Germanischer Lloyd (GL) eine Fusion, nach der die norwegische DNV-Stiftung 63,5 % und die deutsche Investmentgesellschaft Mayfair (als Eigentümer des GL) 36,5 % der Anteile an der neuen DNV GL Group halten werden. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden entstand damit eine sehr bedeutende Klassifikations-Gesellschaft ( vermutlich die größ Klassifikationsgesellschaft weltweit) mit einem breiten Portfolio für alle Bereiche.
Im September 2013 wurde bekannt gegeben, dass die Fusion von DNV und GL zum 12.09.13 wirksam ist. Die "Wettbewerbshüter" der vier erforderlichen Gerichtszuständigkeiten (Süd– Korea, USA, EU/Norwegen und China) hatten dieser Fusion zugestimmt. Die Unternehmen gingen in der neuen DNV GL Group auf. An 300 Standorten werden rund 16.000 Mitarbeiter beschäftigt, der Jahresumsatz beträgt etwa 2,5 Milliarden Euro.



Flaggen des Germanischer Lloyd Tischflaggen des Germanischer Lloyds

Der "GL" war bis dato die wohl weltweit wichtigste Klassifikationsgesellschaft und zeichnet verantwortlich für eine groß Zahl der von allen Gesellschaften angewendeten Regeln.
1867 – Anfang des Jahres erfolgte eine öffentliche Ankündigung der Gründerversammlung des Germanischen Lloyd. Sie wurde zum 16. März 1867 um 14 Uhr in den großen Saal der Börsenhalle in Hamburg einberufen. Gegründet wurde der Germanische Lloyd am 16. März 1867 in Hamburg als deutsche Klassifikationsgesellschaft, in dem Herr August Behn als Vertreter des Gründungskomitees nach eindeutig mehrheitlicher Abstimmung der Gründerversammlung die Statuten unterzeichnete. Die Gründerversammlung wurde von fast 600 Personen besucht. Schon im Jahr der Gründung wurden die ersten Bauvorschriften veröffentlicht, die sich wesentlich von den bisherigen unterschieden. Bisher wurde in Tonnengehalt gemessen; die Messungen des Germanischen Lloyd basierten jedoch auf Länge, Breite und Höhe des Schiffes.
1868 bereits wurde das erste Schiffsregister des Germanischen Lloyd veröffentlicht, das 273 Schiffe umfasste.
Die interessante Geschichte wurde bei MarCollect umfangreich erfasst und kann in tabellarischer Form durch einen Klick hier : GL–Gesamt–Chronik aufgerufen werden. In dieser pdf.Datei sind auch die Flaggen ( mit Jahresangaben ) als Flachscan genauer zu betrachten.
Die Flaggen rechts "ab weiss" im Uhrzeigersinn : bis 1990, bis 1999, bis 2002, bis 2005, bis 2007, ab 2007.





1950 Gründung der DSRK am 1. April des Jahres.

Es gab noch keine technischen Vorschriften und es gab noch keine Erfahrungen mit der Materie. All das musste zunächst erarbeitet werden.

1954 Der Schiffbau in der DDR war nun soweit entwickelt, dass erste Handelsschiffs–Neubauten klassifiziert werden konnten. Fischereifahrzeuge und Binnenschiffe waren zuvor sozusagen Übungsobjekte gewesen.

1957 Das Register of Shipping der UdSSR schloss als erstes ausländisches Klassifikationsorgan einen Gegenseitigkeitsvertrag mit der DSRK. Die DSRK führt dadurch Bauaufsicht für alle in der DDR für die UdSSR gebauten Schiffe durch.

1961 Die sozialistischen Länder erarbeiteten im Rahmen der OTAK – "Organe für Technische Aufsicht und Klassifikation" – einheitliche Vorschriften für technische Überwachung und Klassifikation von Schiffen.

1970 Es wurden weitestgehend einheitliche Vorschriften für den Bau und die Klassifikation von Seeschiffen herausgegeben und gleiche für Schiffssicherheit Binnen und See sowie für die Containerbesichtigung

1990 In den 40 Jahren des Bestehens der DSRK wurden insges. 3.717 Seeschiffe und 8.389 Binnenschiffe klassifiziert.

In diesem Jahr der politischen Neuordnung in Deutschland begann auch eine Zusammenarbeit zwischen den Klassifikationsgesellschaften beider deutscher Staaten, des DSRK auf der einen und des GL auf der anderen Seite.

1995 Die DSRK wurde auf die Germanischen Lloyd AG verschmolzen und hörte damit auf zu existieren. Die DSRK wurde nie Mitglied der IACS.





Banner des Indian Register Tischflagge des Indischen Registers

Eine der schönsten und aufwändigsten Flaggen der Sammlung MarCollect stammt aus Indien...

1975 Gründung des Indian Register of Shipping ( IRS ) als eine international anerkannte und unabhängige Klassifikationsgesellschaft für See– und Binnenschiffe..

1996 Das Quality Management System von IRS hat das Zertifikat INVEKOS geschaffen und sich selbst danach zertifiziert. Dies Zertifikat entspricht den Anforderungen der ISO 9001. Invekos entspricht allen internationalen Anforderungen wie Unified Anforderungen (UR's), Formvorschriften (PR's) und einheitliche Auslegung (UI's) und auch den gesetzlichen Anforderungen der IMO und der Organisationen des jeweiligen Flaggenstaats .

2010 Die IRS war viele Jahre assocciiertes I.A.C.S.–Mitglied. Als nun der Status associiertes Mitglies abgeschafft wurde, bekam die IRS am 22. Juni den Status der Vollmitgliedschaft in der (I.A.C.S.), dem wichtigsten internationalen Gremium der Klassifikations–Gesellschaften. Die Zugehörigkeit zur I.A.C.S. ist nur den besten Klassifikationsgesellschaften möglich und bedeutet " hohe Standards, ausgezeichneten Ruf und fachliche Kompetenz ".

Das IRS wurde als 11. Vollmitglied in die IACS aufgenommen. (Der Status kann dann aberkannt werden, wenn die Standards nicht mehr erreicht werden ( Siehe Polski Rejestr Statkow S.A. im Jahre 1995).)







Die schõnste und aufwändigste Flagge der Sammlung MarCollect ist allerdings die des Korean Register. Überreicht in einer Holzkiste aussen mit blauem Samt, innen mit roter Seide bespannt und mit filigranen Metall–/ Schraub–Beschlägen versehen – Luxus pur...

1960 Gründung des Koreanischen Registers als eine "non–profit–Gesellschaft".

1988 Aufnahme in die I.A.C.S. International Association of Classification Societies.

1990 Aufnahme in das I.C.C. Institute Classification Clause of London underwriters

Die Farben der aufgezogenen Flagge sind leider durch den Blitz verfälscht. Die Farben des Fotos mit der Flagge in Kiste sind die Originalfarben.





Lloyd's of London Tischflagge Lloyds Register of Shipping

Hingegen die Flagge der ältesten Klassifikationsgesellschaft stammt "der Insel"

1688 Edward Lloyd führte ein bekanntes Kaffeehaus in der Londoner City, in dem regelmäßig Kaufleute, Reeder, Bankiers und Versicherungs–Makler zu informellen Geschäftsgesprächen zusammenkamen. Diese Geschäftsleute waren bereit, gegen angemessene Prämien (Beiträge) ihr Privatvermögen für die Übernahme von Schifffahrtsrisiken einzusetzen, z. B. für den Verlust der Ladung (etwa durch Seeräuberei) bis hin zur Zerstörung des Schiffes. Dabei gingen die Reeder von Geschäftsmann zu Geschäftsmann, um eine Deckung für Ihr Risiko zu "sammeln". Die Geschäftsmänner beteiligten sich, indem sie einen Prozentsatz angaben und unterschrieben ("to underwrite"). So entstand der Begriff des "Underwriters".
1769 Eine Gruppe von Privatiers gründete das " New Lloyd's Coffee House", woraus sich die Firma " Lloyd's of London " entwickelt hat.
1869 Lloyd's Register unternahm Schritte zur Errichtung von Besichtigerbüros in Norddeutschland, besonders in Hamburg.
1870 Zunächst erweiterte man das Arbeitsgebiet des Niederländischen Besichtigers Mijnheer Hazewinkel auf Emden und umliegende Häfen, bis hin nach Hannover.
1871 Vier Jahre nach Gründung des Germanischer Lloyd, dem Pendant, wagte Lloyd's Register den Schritt in das damalige deutsche Kaiserreich. Im Januar gründete Bismarck das Kaiserreich und öffnete damit das Tor zu neuen wirtschaftlichen Dimensionen. Gleich am 10. Mai eröffnete das "LR" in Hamburg ein Besichtigerbüro.
1873 Ausweitung des Hamburger Büros auf Schleswig–Holstein, Lübeck, Rostock und Stettin.
1876 Einrichtung eines weiteren Büros in Bremerhaven. (Im gleichen Jahr wurde Ernst Voss im Büro Hamburg Maschinenbesichtiger, ließ sich aber bereits im Oktober 1877 von seinen Aufgaben befreien um zusammen mit Hermann Blohm die Werft Blohm & Voss zu gründen. )
1882 Eröffnung eines Büros in Rostock, das bis hin nach Elbing zuständig wurde.

Rechts: Die alte RL–Flagge mit dem rechtsseitigen Wasserzeichen und in Relieffschrift.
Links:    Die aktuelle Lloyds–Register–Flagge in Blockbuchtaben.





1899 Gründung der Teikoku Kaiji Kyokai, der kaiserlichen Marine Vereinigung in Tokyo, mit dem Auftrag zur Entwicklung und Regulierung von Schiffbau und Schifffahrt in Japan. Die Gesellschaft erarbeitete in den ersten Jahren des Bestehens zunächst die Grundlagen der Klassifikation von Schiffen.
1920 Mit " MS KWANAN MARU " wurde das erste Schiff klassifiziert.
1926 Die Gesellschaft wurde mit dem Klassezeichen NS beim Institute of London underwriters registiert.
1929 Zwischen den Kriegen kooperierte die TKK mit dem " British Corporation Register of Shipping " und anderen internationalen Registern und erreichte im Jahr 1929 das erste Mal einen klassifizierten Rauminhalt von einer Million Bruttoregistertonnen.
1946 Das TKK wurde nach dem 2. Weltkrieg neu gegründet als "Nippon Kaiji Kyokai" – Japan Marine Assoc.
Es folgten Jahre starken Wachstums mit Gründung von Niederlassungen in London und New York.
1962 In diesem Jahre konnte bereits das 70 Besichtigungsbüro eröffnet werden.
1966 Das NKK verzeichnete nun bereits einen Bestand von zehn Millionen Bruttoregistertonnen.
1968 Das NKK gehörte zu den Gründungsmitgliedern der I.A.C.S., der intern. Ass. of classif. societies
1997 In diesem Jahr konnte mit einem Bestand von 100 Millionen Bruttoraumtonnen ein neuer Klassifizierungs–Rekord verzeichnet werden.
1999 Am 15. November wurde das 100jährige Jubiläum gefeiert.
2008 Nun wurden etwa 7000 Schiffe mit 160 Millionen Tonnen gemeldet.
2010 Heute reicht die Arbeit von ClassNK – wie bei allen anderen Unternehmen dieser Art – weit über die ausschließlich Besichtigungstätigkeit und Klassifikation von Schiffen und Offshorebauwerken hinaus und umfasst verwandte Bereiche wie technische und organisatorische Qualitätsüberwachung, Forschung, Training, Schadensbesichtigungen und andere.





RINA Registro Italiano Navale Tischflagge des Italienischen Registers RINA
Zu der Abbildung : Links eine ältere, rechts eine aktuelle Tischflagge des RINA....

1857 Gründung der "Associazione della Mutua Assicurazione Marittima" (Mutual Marine Insurance Association )
1861 Aus der Associazione della Mutua Assicurazione Marittima wurde am 24. September in Genua das " RINA Registro Italiana Navale " gegründet.
1870 Am 29. September wurde per königlichem Dekret verfügt, dass die Gesellschaft eine AG werden sollte und keinen Profit erwirtschaften durfte.
1910 Fusion mit dem Registro Nationale das erst 1909 staatlicherseits gegründet worden war und Umbenennung in Registro Nationale Italiano.
1919 Erste Zusammenarbeit mit anderen internationalen Klassifikationsgesellschaften.
1921 Nach längeren Verhandlungen fusionierte Registro Nationale Italiano mit Veritas Adriatico, der Nachfolgegesellschaft der Austrian-Hungarian Veritas,
1938 Das Registro Aeronautico Italiano und das Registro Italiano Navale wurden unter einer Verwaltung zusammengeführt. Der Schifffahrtsteil der Gesellschaft bekam die Abkürzung R.I.N. und A.
1941 Bis 1945 zum Ende des 2. Weltkrieges dezimierten sich die Tätigkeiten – zum Schluss sogar " gegen Null ".
1947 Am 22. Januar wurde mit einem Dekret der provisorischen Regierung Italiens das R.I.N.A. reorganisiert.
1950 Bis in die 1960er Jahre nahm das R.I.N.A. ainen Aufschwung, auch Dank besonderer Vereinbarungen im Zusammenhang mit der Schließung des Suezkanals.
1964 Das R.I.N.A. expandierte und verbreitete sich auf den Welt–Schiffahrtsmärkten.
1968 R.I.N.A. gründete zusammen mit weiteren sechs Klassifikationsgesellschaften die I.A.C.S., die " International Association of Classification Societies ".
1998 RINA verlor auf Grund europäischer Rechtsnormen seine Monopolstellung in Italien, was erhebliche Maßnahmen zur Restrukturierung und eine Diversifizierung der Unternehmensaktivitäten erforderlich machte. Als Ergänzung der eigenen Geschäftsstellen im Ausland beteiligte man sich dort auch an etlichen Unternehmen.
1999 Die operativen Bereiche wurden in einer Aktiengesellschaft unter dem Namen RINA S.p.A. vereinigt, welche nach einer internen Neuordnung im Wesentlichen aus drei Abteilungen besteht: Divisione Navale, Divisione Certificazione e Servizi und Divisione Industry.




Links das Banner aus UdSSR–Zeiten, rechts die aktuelle Tischflagge

1913 Am 31. Dezember wurde auf Weisung von Zar "Peter dem Großen" die Klassifikationsgesellschaft " The Russia Register " gegründet. Man konnte aber bereits auf eine Erfahrung von rund 175 Jahren Besichtigertätigkeit zurückgreifen.

1923 Umbenennung der Gesellschaft in " USSR Register of Shipping ". Das Register unterhielt bereits Beziehungen zu vielen Schiffahrts– und Schiffbau–Nationen und hatte in vielen Ländern eigene Büros. Besonders intensiv waren waren natürlich die Beziehungen zu den sozialistischen Bruderländern, wie beispielsweise zur DDR.

1969 Aufnahme in die I.A.C.S. – International Association of Classification Societies.

1993 Als Folge der gewaltigen politischen Veränderungen im "Ostblock" bekam auch das " USSR Register of Shipping " einen neuen Namen – "Russian Maritime Register of Shipping""

1996 Am 12. Dezember wurden die Gesellschaft neu strukturiert und der Registername wurde von da an verkürzt dargestellt – ähnlich wie 1913 – als "RS Russian Register".

2003 Feierlichkeiten zum 90jährigen Bestehen. des " RS "

Der Hauptsitz des Russian Maritime Register of Shipping liegt auf Dvortsovaya Embankment im ehemaligen – um 1728 erbauten – Palast von Dmitriy Kantemir einem herausragenden Staatsmann, Philosoph, Historiker und Schriftsteller aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.





Polski Rejestr Statkow S.A. Tischflagge der Polnischen Register

1936 Gründung des Polski Rejestr Zeglugi Srodladowej, was in deutscher Übersetzung soviel heißt wie : Polnisches Register für Binnenschiffe.

1946 Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurde die Gesellschaft neu gegründet, nun aber umfassender, also für See– und Binnenschiffe. Neuer Name : Polski Rejestr Statkow. Erste auf polnischen Werften gebaute Fischkutter wurden klassifiziert.

1950 Eine Serie von 29 kleinen Bulk–Carriern, beginnend mit "MS SOLDEK" waren die ersten Seeschiffe die – in Danzig gebaut – klassifiziert wurden.

1956 " PRS–Regeln " für Klassifikation und Besichigung wurden geschaffen und eingef–hrt.

1957 " Das Polski Rejestr Statkow schaffte ein eigenes Register für polnische Seeschiffe. Nun begann die wohl wichtigste Periode in der Geschichte des Registers und reichte bis in die späten 70er Jahre.

1970 Das PRS wurde aufgrund des hohen Standars als Mitglied in die I.A.C.S. aufgenommen.

1995 In den späten 80ern, frühen 90er Jahren konnte das PRS den hohen I.A.C.S.–Standard nicht mehr halten. ( Vielleicht trugen die politischen Umwälzungen die Schuld ? ). Aufgrund dieses Leistungsabfall musste das PRS, vermutlich in den 90er Jahren, die I.A.C.S. wieder verlassen. Die Nichtzugehörigkeit zur I.A.C.S. ändert aber nichts am Wirken für vertraute Auftraggeber.

2001 Das bisher staatliche Klassifikationsgesellschaft wurde eine AG.

2011 Zum 3. Juni 2011 erlangte das PRS wieder den Status eines IACS–Vollmitgliedes, als 13. Vollmitglied der IACS.




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